Willkommen

Korruption:
Die laufende Bewässerung
bereits bestehender Sümpfe.

© Fritz Herdi (*1921), Quelle: im „Nebelspalter“ Ausgabe 1/2003

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

wir freuen uns Sie auf unserer Web-Site begrüßen zu dürfen.

Ausgelöst durch den Vorgang um den Erwerb und Betrieb des Traditionshotels „Badischer Hof“ in Amorbach wurden wir mit der Vorgehensweise von öffentlich-rechtlichen Sparkassen, von lokalen „Wirtschaftsgrößen“ und von Behörden und Amtspersonen konfrontiert, das wir uns so nicht hatten vorstellen können. In unseren Augen handelte es sich dabei um Korruption.

In Verlautbarungen und Darstellungen des Sachverhaltes in Mitteilungsblättern, in der Presse, in mündlich gegebenen Informationen und vor Allem unter der Hand verbreiteten Aussagen, man könnte es auch das gezielte Verbreiten von Gerüchten und falschen Anschuldigungen nennen, wurden wir in der Öffentlichkeit in ein falsches Bild gerückt. Uns sollte die Schuld am Scheitern aller Bemühungen zugeschoben werden, durch die wir erreichen wollten, dass der Betrieb des Hotels „Badischer Hof“ mitten im Zentrum von Amorbach aufgenommen und damit der Zustand beendet wird, der nach unserer Auffassung für eine Stadt, die sich, angeblich, dem Fremdenverkehr verschrieben hat nicht hinnehmbar ist:

In der ganzen Stadt (Innenstadt) gibt es kein einziges Hotel – keine Möglichkeit, auch ein mal in einer größeren Gruppe unterzukommen … Veranstaltungen abzuhalten oder zu besuchen, die ein Übernachten voraussetzen – ohne die Stadt verlassen zu müssen.

Diese Geschichte aus Missgunst, Neid, Ränke und in unseren Augen Gehässigkeit hat uns dazu gebracht uns nach andern, ähnlichen Fällen, umzuhören. Und wir waren erstaunt, wie viele es davon gibt.

Daher wollen wir mit diesem Portal eine Plattform schaffen, auf der jeder, der solches erlebt, seine Geschichte ungeschminkt darstellen kann.

Unsere Geschichte vom „Badischen Hof“ hat den Anfang gemacht, weitere werden folgen.

Vorab möchten wir klarstellen, dass wir alles was wir vortragen, auch be- und nachweisen und jederzeit auch fachlich unterlegen können. Das Gleiche erwarten wir von Ihnen für den Fall, dass Sie sich entschließen, mit uns zusammen zu arbeiten.

Bedingung ist, dass keine Verallgemeinerungen über die Arbeit bestimmter Berufsgruppen und Personen vorgenommen werden. Geschildert und dargestellt werden sollen nur, fachlich unterlegt, Missstände, Amtsmissbrauch, von Ämtern, Behörden, Banken und/oder die von den berühmten „bedeutenden Personen“ oft im Hintergrund und damit ohne jede eigene Verantwortung betriebene Willkür, um dieses Verhalten aufzuzeigen und der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Wenn Sie müde sind, sich nicht mehr erwehren können oder wollen, Sie es leid sind, dass Ihnen ständig die Sachverhalte von unseriösen Anwälten, der Justiz, von Amtspersonen oder Bankvorständen herum gedreht werden, dann denken Sie daran, dass nicht immer nur Sie unbedingt die Ursache dafür sind und es dafür auch einen Umkehrschluss gibt.

Bei uns war es so weit gekommen, als alle sachlichen und fachlichen Argumente in unserer Angelegenheit seitens der Behörden, der Justiz und der Bank trotz aller fachlichen Nachweise keinerlei Relevanz mehr hatten, dass wir zwei Fragen gestellt haben:

  1. Sind Sie korrupt?
  2. Sind Sie der Meinung, man ist nur deshalb nicht korrupt, weil man für
    bestimmte Dienste und Vergünstigungen kein Geld annimmt?

Wir trauen uns und stellen die richtigen Fragen zum richtigen Zeitpunkt, aber wir verallgemeinern und vor verurteilen nicht.

Korruption ist in unseren Augen auch, wenn jemand in Ausnutzung eines Amtes oder einer Stellung unsachlich und unfair gegen Dritte handelt, um dabei in einem destruktiven Akt der Verletzung des allgemeinen Interesses zu Gunsten eines für ihn oder gezielt auch anderen spezielle Vorteile in seiner Position in der öffentlichen oder zivilen Verantwortung zu erzielen. Also schlicht gezieltes falsches Handeln mit dem Ziel, das eigene Ego oder den Anschein der eigenen Bedeutung zu erhöhen. Insoweit geht unser Begriff der Korruption und des korrupten Verhaltens über das hinaus, was der Politikwissenschaftler Harold Dwight Lasswell darunter versteht (Arnold A. Rogow; Harold Dwight Lasswell: Power Corruption and Rectitude. Englewood Cliffs, New Jersey: Prentice-Hall 1963, S. 132–33).

Wir werden jeden Vorgang vor einer Veröffentlichung nach Prüfung der zur Verfügung gestellten Unterlagen und Belege auf kaufmännischer Grundlage prüfen. Dabei wird weder eine Rechts- noch eine Steuerberatung angeboten oder gar durchgeführt. Wir werden dabei keine unseriösen Veröffentlichungen auf dieser Plattform zulassen und auch darauf achten,dass bei aller verständlichen Aufregung und Verbitterung über das, was der Einzelne da erdulden musste, die Form gewahrt bleibt. Für die einzelne Darstellung wird es jeweils die Möglichkeit geben, einen Kommentar abzugeben. Allerdings wird dieser Kommentar nicht direkt veröffentlicht. Jeder Kommentar wird geprüft und erst dann in Abstimmung mit dem jeweiligen Autor freigeschaltet, wenn er als seriös eingeschätzt ist, keine Beleidigungen oder Ähnliches enthält und auch zumindest die rudimentären Höflichkeitsformen wahrt. Dabei bleibt vorbehalten, eingehende Kommentare ganz abzulehnen, nur zum Teil zu veröffentlichen (selbstverständlich dann mit einem entsprechenden Hinweis) oder die Kommentare mit Anmerkungen und Erläuterungen zu versehen.

Der Kontakt kann per E-Mail über die Kontaktadresse aufgenommen werden.

Wichtig dabei ist, dass Sie uns durch eine Ausweiskopie Ihre korrekte Anschrift nachweisen, denn wir werden nur mit Personen zusammenarbeiten, die wie wir bereit sind, für ihre Sache auch mit ihrem Namen ein zu stehen.

Anonyme Zusendungen werden wir ungelesen vernichten.

In persönlicher Absprache mit Ihnen bestimmen Sie dann selbst, was Sie auf dieser Plattform veröffentlichen wollen und was nicht. Ebenso unterliegt es Ihrer Entscheidung, welche Beweismittel sie zur Untermauerung Ihrer Darstellung mit veröffentlichen oder zugänglich machen wollen. Dabei unterliegt es der Verantwortung eines Jeden selbst, dass keine strafbaren oder anstößigen Handlungen vorgenommen werden und selbstverständlich die Rechte Dritter, insbesondere Urheberrechte aller Art, stets gewahrt werden.

Geben Sie der Öffentlichkeit, und vor Allem auch gleich Ihnen selbst Betroffenen, die Möglichkeit durch Ihre Darstellung, durch Auflistungen, Namensnennung, öffentlich machen von obskuren Vorfällen, durch Beispiele und Beweise, selbst über Recht und Unrecht zu entscheiden und die richtigen Schlüsse, die wohl oft auch Umkehrschlüsse sein werden, zu ziehen!