Nepotismus

Nepotismus

Nepotismus, Vetternwirtschaft, oder wie man in Köln sagen würde: Klüngel. Das ist das Geflecht in und auf dem in Amorbach die Zukunft verbraten wird.
Und es wird immer alles besser!

Denn: Schlimmer gehts nimmer . . .

-dachten wir, als uns ein führendes Oppositionsstadtratsmitglied im Juni 2011 per E-Mail schrieb:
„Alle Stadtratsbeschlüsse in der Angelegenheit Hotel Badischer Hof wurden immer einstimmig beschlossen . . .“

Opposition + Einstimmig = Keine eigene Stimme haben?

Abgesehen davon, dass ein Hotel den Einzelhandel in einer kleinen Stadt wie Amorbach belebt, fragen wir uns bis heute wer schlimmer ist: der, der sein Amt bestmöglichst „nutzt“, oder die, die ihm dabei sprach-und tatenlos zusehen?

Schlimmer gehts nimmer,
-dachten wir, bis wir den Zeitungsartikel des Oppositionsstadtratmitgliedes der anderen Oppositionspartei über zwei Jahre später am 04.11.2013 in der „regierungsnahen“ Regionalzeitung lasen:
Wir zitieren: „Die kleine Oppositionspartei bietet den großen Parteien für die kommende Kommunalwahl die Erstellung einer Einheitsliste an.“ . . ? Einheitsliste ist ein Begriff, der kommunistischen und diktatorischen Machtapperaten entsprungen ist, wie weit wir wohl noch davon entfernt sind?

Weiter, ich weiß, was in Wahlkämpfen passieren kann, sagt der ehemalige Bürgermeisterkandidat, der bei der letzten Wahl (2013) für den Bayerischen Landtag kandidiert hat!
Herr Exbürgermeisterkandidat, wenn ich ausschließlich der Sache diene, zerstöre ich das gute Verhältnis nur zu denen, die nicht ausschließlich der Sache dienen, schon mal darüber nach gedacht?

Weiter, die Einstimmigkeit im Stadtrat basiere auf Freundschaft, gerade in finanziell schwierigen Zeiten in Amorbach ist es sinnvoll, sich Konkurrenz zwischen den Parteien zu ersparen, wir können ohnehin alle keine Versprechen machen.
Herr Stadtrat, Konkurrenz belebt das Geschäft und schafft Platz für Innovationen und Entwicklungen sowohl im Denken wie auch im Handeln und deshalb muss man sich nicht böse sein, schon mal darüber nachgedacht?

Die großen Parteien haben sich bislang nicht zu dem Angebot geäußert . . .

Herr Exbürgermeisterkanditat, unabhängig davon, dass Sie sich laut uns vorliegenden Zeugenaussagen als Stadtrat und Tourismusbeauftragter am Verfassen und Anbringen von anonymen Schmähplakaten gegen unsere Familien beteiligt haben ohne sich dafür bis heute bei uns zu entschuldigen, fragen wir Sie, wie Sie uns mit dieser Einstellung, die nichts mehr mit den Argumentationen zu tun haben, die sie als Bürgermeisterkandidaten ausgezeichnet und weswegen wir Sie damals alle gewählt haben, im Bayerischen Landtag vertreten wollten?
Alleine vom Wiedergeben dieser Texte merke ich, wie ich einer kollektiven Gehirnwäsche unterzogen werde . . . deshalb heißt es schnell aufwachen und weiter arbeiten . . .

Schlimmer wirds nimmer,
-dachten wir, als wir uns an das gesetzlichen Kontrollgremium der Stadtführung von Amorbach, an das Landratsamt Miltenberg und an das gesetzliche Kontrollgremium der öffentlich-rechtlichen Sparkasse, an den Verwaltungsrat mit Vorsitz des Herrn Landrat Roland Schwing mit der Bitte wandten, der Willkür einiger Regionalpolitiker und der Willkür seiner Sparkassenvorstände (leider wurden deren Beschlüsse, selbst zum eigenen Nachteil auch immer einstimmig beschlossen) Einhalt zu gebieten oder sich zu mindestens für eine faire Regulierung einzusetzen . . .

Seien Sie sich sicher, ohne zum heutigen Zeitpunkt näher darauf einzugehen, es wurde (immer) schlimmer und wir haben gelernt, dass eine öffentlich-rechtliche Sparkasse ohne Konsequenzen spüren zu müssen, hunderte von tausenden Euros zusätzliche Verluste produzieren und eine für den Einzelhandel überlebensnotwendige touristische Wiederbelebung über zwei Jahre lang blockieren darf, ohne dafür auch nur eine Konsequenz seitens der gesetzlichen Kontrollgremien erfahren und spüren zu müssen.

Auch haben wir gelernt, dass ein Bürgermeister, der nachweislich seine Pflicht zur Wahrung der Neutralität und seine Pflicht zur Wahrung von Dienst-und Amtsgeheimnissen verletzt hat, bis heute ohne eine Konsequenz der gesetzlichen Kontrollgremien erfahren zu müssen, seinen Politikstil ungehindert in der gleichen Form weiter praktizieren darf . . .

 

Deshalb haben wir gelernt, Schlimmer geht´s immer . .