Landratswahl Miltenberg 2014

Landratswahl Miltenberg 2014

Die die Kommunalwahlen 2014 sind auch im Landkreis Miltenberg vorbei. Dabei sollte für den Landkreis Miltenberg auch ein neuer Landrat gewählt werden, da der bisherige Amtsinhaber, Herr Landrat Roland Schwing, CSU, nicht mehr antritt. Der Ausgang dieser Wahl ist verschoben. Um die Position des neuen Landrates für den Kreis Miltenberg ist eine Stichwahl notwendig geworden. Daher wird es nun höchste Zeit, erneut einige Fragen zu stellen.

Auf Antwort hoffen wir schon gar nicht.

 

Sehr geehrter Herr Roland Schwing, als Landrat und als Verwaltungsratsvorsitzender der öffentlich-rechtlichen Sparkasse Miltenberg-Obernburg.

Die Justiziarin der Sparkasse Miltenberg schrieb am 22.11.2012 per E-Mail an das Vorstandsmitglied der Sparkasse, Herrn Theo Schäfer, nachdem er den kompletten Oktoberlohn meiner Lebenspartnerin einbehalten ließ:
„Hallo Herr Schäfer, bin wohl skrupellos-mir ist noch nicht schlecht. Herr Weis behält das Internet und social Media im Blick, falls Herr Krebes hier zuschlägt . . .“
Nach heutigem Kenntnisstand handelte es sich bei Herrn Weis um den Redaktionsleiter des Boten von Untermain . . .

Sieht so die (Vertuschungs-) Politik der Führungsriege der öffentlich-rechtlichen Sparkasse Miltenberg-Obernburg und deren gesetzlichen Kontrollgremien aus, die es alle in einem Zeitraum von ca. 10 Jahren nicht  fertiggebracht haben, das „faule Kreditengagement Hotel Badischer Hof“ des Herrn Klaus Köhlich vernünftig zu regulieren?

Grundsätzlich wollten wir uns im Wahlkampf zur Wahl des neuen Landrates neutral verhalten, doch nachdem uns auf alle Zeitungsartikel bezüglich der Angelegenheit Hotel Badischer Hof, Amorbach, jegliche Arten von Richtigstellungen und Aufklärungen über die wahren Sachverhalte verweigert wurden, haben wir unsere Meinung geändert.

Da der Bote von Untermain es zudem seit Mitte 2012 entgegen der Aussagen eines Redakteurs auch unterließ, einen Artikel darüber zu schreiben, warum das Hotel Badischer Hof in Amorbach zum Schaden einer gesamten touristischen Entwicklung nach wie vor leer steht und wieder verwahrlost, haben wir uns entschlossen/entschließen müssen, die Fragen zu stellen, die zur Aufklärung der desolaten Angelegenheit Hotel Badischer Hof, Amorbach, seit dem Artikel im Boten vom Untermain vom 17.06.2005, beitragen.

Ihr Wegschauen und Ihre Billigung als gesetzliches Kontrollgremium der Sparkasse Miltenberg-Obernburg und letztlich auch als Landrat des Landkreises Miltenberg in der Angelegenheit Hotel Badischer Hof haben unsere Aufklärungsarbeit, für die normalerweise andere Institutionen und Personen zuständig sind, notwendig gemacht.

Über 26.700 Besucher auf unserer Internetplattform in nur sieben Monaten (bis heute, den 10. März 2014) beweisen, dass viele Wähler an dieser Geschichte interessiert sind, nicht unbedingt deshalb in dieser großen Zahl weil es unsere Geschichte ist, sondern weil sicher einige Menschen und Unternehmer hier im Landkreis in der einen oder anderen Form selbst von der Willkür und dem Machtmißbrauch einiger führenden Personen und Institutionen, betroffen sind.

Wir haben unsere Antworten auf unsere Sieben Fragen erhalten und sind der Meinung, dass dringend notwendige Veränderungen auch politisch in die Tat umgesetzt werden müssen. Gleich wer die Wahl gewinnt, hoffen wir, dass, selbst im Falle eines Sieges der CSU, nicht alles beim „Alten“ bleibt.?

Allerdings ist das rein unsere Meinung (die wir auch offen so vertreten), unsere Fragen an Herrn Landrat Roland Schwing sollen eine Antwort darauf geben, was nicht unbedingt alles beim „Alten“ bleiben sollte . . .?
Herr Landrat Roland Schwing, wie wir wissen, ist Ihnen und den Vorständen der öffentlich-rechtlichen Sparkasse unsere Internetplattform ein Dorn im Auge, deshalb ist die Frage an Sie erlaubt, ob Sie wissen, dass unter www.stmi.bayern.de (Bayerisches Staatsministerium des Innern) die Begriffe Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfungsrichtlinie fest verankert sind?

Sind Sie nicht der Meinung, dass wenn ein Innenministerium ein Konzept für eine Korruptionsbekämfungsrichtlinie entwickelt und dieses am 01.05.2004 in Kraft tritt, dieses Innenministerium sich gleichzeitig eingesteht/eingestehen muss, dass die Korruption (oder im freien geschäftlichen Verkehr die Bestechung), tatsächlich existiert?

Oder existiert die Korruption Ihrer Meinung nach nur in unserem Landkreis Miltenberg nicht?

Wir fragen uns bis heute, warum sich Frau Karin Müller am 07.08.2009 weigerte, uns ordentlich Auskunft über das schon zu dieser Zeit „faule Kreditengagement“ Hotel Badischer Hof zu geben, obwohl uns seitens des Herrn Bürgermeister von Amorbach, Herr Peter Schmitt, eigentlich ein Gesprächstermin mit einem Vorstand der Sparkasse zugesagt worden war und die Sparkasse bereits zu diesem Zeitpunkt einen Verlust mit dieser Immobilie in mindestens sechsstelliger Höhe abschreiben musste?

Wir fragen uns, warum Sie als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse Miltenberg-Obernburg weggeschaut haben, als dann Ihr Vorstandsmitglied Herr Theo Schäfer und Frau Karin Müller am 09.09.2011 entgegen aller vorherigen Aussagen und Beteuerungen, dieses Hotel Badischer Hof in Amorbach als Sparkasse nicht mehr im Besitz/Bestand haben zu wollen, mit Billigung des Vorstandes und wohlweislich eines weiteren bevorstehenden Verlustes in sechsstelliger Höhe für die Sparkasse, im Namen der Sparkasse doch selbst ersteigert haben?

Wir fragen uns, warum Sie als Verwaltungsratsvorsitzender und gesetzliches Kontrollgremium der Sparkasse weggeschaut haben, als die Vorstände der Sparkasse die Eheleute Klaus und Maria Köhlich am 09.09.2011 mit 494.900.-€ nach §114a ZVG ohne wirtschaftliche Not gleichgestellt haben, obwohl Ihnen bekannt sein musste, dass diese Gleichstellung Ihrer Sparkasse sofort einen weiteren Verlust von 150-170.000.-€ bescheren würde?

Bevor einer Ihrer Vorstände wieder versucht die Sachlage zu verdrehen, zzgl. zu den 494.900.-€ (AZ:14 C 488/13 vom 30.12.2013, Amtsgericht Miltenberg) kamen noch die Gerichtskosten von über 16.000.-€ und die Grunderwerbssteuer von 3.5% hinzu.

Da uns das Hotel bereits am 12.09.2011 (nach nur drei Tagen) zu einem Preis von 380-360.-€ und später für 350.000.-€ in der Sparkasse zum Kauf angeboten wurde, was zum damaligen Zeitpunkt einem billigend in Kauf genommenen Verlust von mindestens 150.000.-€ nach drei Tagen entsprach (mittlerweile dürfte er durch die Unterhaltskosten, den Zinsen und der Abschreibung durch diese unnötige und unsinnige Auseinandersetzung bei rund 300.000.-€ und mehr liegen), ist dieser Verlust jederzeit nachweis- und nachvollziehbar.

Wir fragen uns, wie Ihre Vorstände gegenüber dem ermittelnden Beamten und der Staatsanwaltschaft dann von einem „Rettungserwerb“ sprechen konnten, obwohl zum damaligen Zeitpunkt noch ein Kaufvertrag mit den Eheleuten Köhlich bestand und wir als potenzieller Käufer zur Verfügung gestanden haben?

Wir fragen uns, wie Sie als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse wegschauen konnten, als wir Ihnen die aussagekräftigen E-Mails des Vorstandsmitgliedes Herrn Theo Schäfer vom14.02.,vom 18.02., vom 04.03., vom17.03. (unsere Finanzierungsbestätigung) und vom 23.05.2011 vorgelegt haben, die besagen, dass die Sparkasse eine kurzfristige Lösung und einen bevorzugten freihändigen Verkauf präveriert?

Wir fragen uns, warum Sie als gesetzliches Kontrollgremium weggeschaut haben, obwohl Sie wußten, dass das Kreditengagement Hotel Badischer Hof verbunden mit den utopischen 3.500.000,00 DM Grundschuldeintrag schon mindestens seit dem Jahr 2005 (siehe dazu auch den Zeitungsartikel in der Bote vom 17.06.2005) faul und abschreibewürdig war?

Ist es nicht so Herr Landrat Roland Schwing, dass Sie und die Sparkasse Miltenberg-Obernburg die Eheleute Köhlich, die dieser Sparkasse in der Angelegenheit Hotel Badischer Hof sicher sechs- wenn nicht sogar siebenstellige Verluste beschert haben, aus politisch motivierten Gründen uns vorgezogen und dabei weitere Verluste als öffentlich-rechtliches Institut billigend in Kauf genommen haben?

Ist es nicht so, dass Sie die Eheleute Köhlich aufgrund ihres regionalen Engagementes finanziell besser gestellt haben und Herr Köhlich trotz seiner Verluste in all seinen Immobiliengeschäften seit dem Jahr 2009 weder eine eidesstattliche Versicherung abgeben noch eine Privatinsolvenz anmelden musste und sein Anwalt Herr RA Zöller uns bis heute in allen finanziellen Bereichen blockieren kann und versucht, weitere Zahlungen für seinen Mandanten zu erzwingen, obwohl dieser laut Aussage von Herrn Theo Schäfer mindestens seit dem Jahr 2009 zahlungsunfähig ist?

Ist es nicht so, dass dieser Anwalt versucht weitere Geldzahlungen von uns und dem Vorpächter (AZ:14 C 13/488 vom 09.12.2013, 32.310,61 €) durchzusetzen, obwohl sein Mandant als Schuldner gesetzlich dazu verpflichtet ist,alle Einahmen an die Sparkasse abzuführen?

Anmerkung:
Herr Rechtsanwalt Zöller hat uns gegenüber bis heute kein Mandat der Sparkasse angezeigt, deshalb ist es ein wenig unklar, für wen Herr RA Zöller und in welchem Auftrag er versucht, weitere Gelder einzutreiben, für sich, für seinen Mandanten und Onkel, oder für die Sparkasse?

Herr Landrat Roland Schwing, ist es nicht richtig, dass Sie als Landrat seit dem 09.09.2011 wegschauen,obwohl die öffentlich-rechtliche Sparkasse, die eigentlich zum Wohl und zur Stärkung der Region da sein sollte, zum Schaden der gesamten touristischen Entwicklung der Region Amorbach das Hotel leer stehen und verwahrlosen läßt?

Sind Sie als Landrat und Vorsitzender des gesetzlichen Kontrollgremiums der Sparkasse sowie die Vorstände dieser Sparkasse nicht dafür verantwortlich, dass die wirtschaftliche und touristische Region des Landkreises Miltenberg gestärkt wird? Warum fragen wir uns, greifen Sie nicht ein, obwohl damit dem gesamten Einzelhandel der Innenstadt von Amorbach schwerer und nachhaltiger Schaden zugefügt worden ist?

Warum haben Sie weggeschaut, als Sie Kenntnis davon hatten, dass Herr Bürgermeister Schmitt in unserer Angelegenheit seine Pflicht zur Wahrung von Dienst-und Amtsgeheimnissen und seine Pflicht zur Wahrung seiner Neutralität nicht erfüllt hat?

Warum schauen Sie bis heute weg, obwohl Ihnen bekannt ist, dass uns durch die erfolgreiche Zusammenarbeit der Personen Theo Schäfer, Frau Karin Müller und Herrn RA Zöller alle geschäftlichen und privaten finanziellen Lebensgrundlagen entzogen wurden, bzw.bis heute entzogen werden?

Warum schauen Sie immer noch weg, obwohl Ihnen seit kurzem bekannt ist, dass sich Herr RA Zöller (Kanzlei Ohly/Zöller in Aschaffenburg) zu unseren Lasten um 74.200.-€ (Amtsgericht Miltenberg, AZ: 14 C 13/488, angeblich aus Versehen und das seit über zwei Jahren, gegenüber allen Gerichten und der Staatsanwaltschaft) verrechnet hat?

Warum schauen Sie weg, obwohl Ihnen bekannt ist, dass Herr Schäfer und Frau Müller zu Lasten meiner Lebenspartnerin erneut eine (durch eine unverhältnismäßige Verramschung ihrer ETW) dritte Person finanziell begünstigt haben?

Warum schauen Sie weg, obwohl wir Sie und die Sparkasse schon vor Monaten darauf hingewiesen haben, dass wenn diese Begünstigung und Vorteilsgewährung vollzogen wird, wir berechtigter Weise unter anderem Strafanzeige wegen der erneuten Vorteilsgewährung, der Vorteilsannahme und der Beihilfe zum Betrug gegen Ihre Vorstände erstatten werden?

Anmerkung:
Die Sparkasse hat trotz weitaus höherer Angebote von uns die ETW meiner Lebenspartnerin zu einem Mindererlös von 51.000.-€, was einem unnötigen weiteren Verlust für die Sparkasse und uns (nach der Angelegenheit Hotel Badischer Hof) von ca. 45-50.000.-€ entspricht, durch die Person im ersten Termin zu 50% vom Verkehrwert ersteigern lassen, auf die wir die Gerichte bereits Monate vorher hingewiesen und die Sparkasse davor gewarnt haben.

Anmerkung:
Grundlage für die öffentlich-rechtliche Sparkasse war, durch eine sittenwidrige Einbehaltung des kompletten Oktoberlohnes im Jahr 2012 wegen einem von ihr verursachten Zahlungsrückstand von letzlich ca.1.000.-€ die Zwangsversteigerung (bei einem Guthaben aus einem Bausparvertrag von über 13.000.-€) mit der Hoffnung einzuleiten, meine Lebenspartnerin beuge sich dem Druck und den erpresserischen Methoden bestimmter Sparkassenmitarbeiter?

Sehr geehrter Herr Roland Schwing, aus unserer Sicht haben Sie sowohl als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse als auch als Landrat des Kreises Miltenberg aus politisch motivierten Gründen in unseren Angelegenheiten weggeschaut und billigend die komplette Zerstörung unserer beruflichen und privaten Lebensgrundlagen in Kauf genommen.

Des Weiteren haben Sie und die Vorstände der Sparkasse billigend wohlweisliche weitere Verluste für die Sparkasse mindestens in sechsstelliger Höhe alleine in der Angelegenheit Hotel Badischer Hof (ohne die weiteren verlustreichen Immobiliengeschäfte des Herrn Klaus Köhlich seit dem Jahr 2009 mit einzuberechnen) in Kauf genommen, obwohl Sie als gesetzliches Kontrollgremium gegenüber solchen Geschäften der Vorstände Einhalt gebieten und wie in jedem freien Unternehmen auch, rechtliche Schritte einleiten müssten, wenn Ihnen bekannt ist, dass solche Geschäfte in sicherer Erwartung bevor stehender Verluste getätigt werden, um auch noch den Schuldner finanziell zu begünstigen, der Ihrer Sparkasse bereits seit Jahren Verluste in sechsstelliger Höhe beschert hat?

Anmerkung:
Wir sind sicher, dass Herr Klaus Köhlich seine 3.500.000.-DM Grundschuldeintrag aufgrund des mehrjährigen Leerstandes des Hotels bei Weitem nicht zurückführen konnte. Da mit diesem Grundschuldeintrag bewiesen ist, dass er dieses Geld erhalten hat, könnten wir Herrn Roland Schwing und die Vorstände der Sparkasse auch fragen,wohin denn das ganze Geld geflossen ist?

Nachdem wir das Hotel fast zwei Jahre lang von innen begutachten konnten, konnten wir feststellen, dass dieses Geld sicher geflossen ist, aber nicht in das Hotel, zu mindestens zum größten Teil nicht,aber das wollen wir Herrn Landrat Schwing nicht auch noch fragen,oder?

Ich und wir denken, unabhängig davon, wie die Wahl zum Landrat ausgeht, sollten die Bürger wissen, wo der jetzige Landrat, der Verwaltungsratsvorsitzende der Sparkasse und CSU Mitglied Herr Roland Schwing, genauer hinschaut und wo nicht?

Sehr geehrter Herr Nochlandrat Roland Schwing, ohne Ihnen Ihre übrigen Verdienste für den Landkreis Miltenberg abzusprechen zu wollen, haben Sie und die Vorstände der Sparkasse Miltenberg-Obernburg der touristischen und wirtschaftlichen Belebung der Innenstadt von Amorbach sowie der ganzen Region, die ja jetzt Churfranken heissen soll, unserer Meinung nach, zu der wir auch stehen, einen schweren und nachhaltigen Schaden zugefügt und sich somit alle über das Wohl Ihrer eigentlichen politischen Aufgabenstellung, für das Wohl der Region und seiner Bürger verantwortlich zu sein, gestellt.

Deshalb sind politische Veränderungen aus unserer Sicht absolut notwendig und wir drücken jedem Landratskandidaten für den Landkreis Miltenberg die Daumen, der bereit ist, diese Veränderungen herbeizuführen und bereit ist dem Machtmißbrauch einzelner „Führender“ Einhalt zu gebieten.