Hotel Badischer Hof

Hotel Badischer Hof

Das Hotel Badischer Hof in Amorbach, die Sparkasse, die Stadt…
Eine bodenlose Geschichte

Mitten in der Barockstadt Amorbach, am zentralen Platz mit dem Kriegerdenkmal, dem Löwen, steht das altehrwürdige Gebäude des Hotels „Badischer Hof“.

Hotel Badischer Hof - Amorbach - Landkreis Miltenberg

Dieses Traditionshotel in dem denkmalgeschützten Gebäude (D 6 – 76 – 112 – 6), einst zusammen mit dem gegenüber gelegenen Hotel Post die erste Adresse in Amorbach, hat schon vor Jahren den Betrieb eingestellt.

Die Eigentümer, die das Objekt eigentlich erworben hatten, um das Hotel zu betreiben, hatten aus welchen Gründen auch immer die Bewirtschaftung eingestellt.

Allerdings diente das Objekt natürlich nach wie vor als Sicherheit für Kredite. Die Sparkasse Obernburg—Miltenberg hat es für die Eigentümer mit immerhin 3.500.000 DM mit Grundschulden belastet.

Für ein Objekt in diesem Alter und Erhaltungszustand und vor Allem bei dieser (Nicht-)Nutzung ein wahrlich stolzer „Wert“, der da zu Grund gelegt wurde.

Nach dem kurzzeitigen Betrieb des Hotels durch einen ehemaligen Angestellten des Eigentümers, der das Hotel erst als Geschäftsführer wieder eröffnen sollte, dann pachten sollte, es später erwerben sollte, und schließlich nach intensiven Beratungen zwischen den Eigentümern, dem Bürgermeister der Stadt Amorbach (die nichts mit dem Hotel zu tun hat), der Sparkasse und diversen örtlichen und regionalen maßgebenden Persönlichkeiten der Wirtschaft, die sich der Sache, selbstverständlich zum Wohle Aller und besonders der Stadt, aber eben so selbstverständlich ohne eigenes Engagement und vor allem Risiko, angenommen hatten, wurde dann der Betrieb wieder eingestellt und es kehrte Ruhe ein. Die Ruhe des Verfalls.

Schlimm war es, dass es in der Fremdenverkehrsstadt Amorbach, die immer umfassender auch als solcher touristischer Schwerpunkt zu agieren versuchte, in der ganzen Innenstadt kein einziges Hotel in Betrieb mehr gab und selbst einige der wenigen verbliebenen Pensionen und Gästehäuser ihren Betrieb einstellten.

Es blieb nur ein Hotel der gehobenen Kategorie irgendwo idyllisch in einem abgelegenen Tal, weit weg von der Stadt.

In dieser Situation hatten wir ein Konzept entwickelt, das Hotel wieder in Betrieb zu nehmen, es „einsatzfähig“ zu machen und zu öffnen. Und zwar unter dem Motto „Sporthotel“ mit Rücksicht auf die Tatsache, dass durch Amorbach ein viel benutzter Fahrradwanderweg in Richtung Baden Württemberg und ein entsprechender Weg in das Hessische verläuft, der Odenwald rund um die Stadt hervorragend für Fahrradtouren und für Mountain-Bike- Fahrten geeignet ist und neben vielen Wanderwegen auch das Nordic Walking entwickelt werden sollten.

Vorgesehen war, das Gebäude zu erwerben und mit erheblichen Mitteln und Arbeitseinsatz so weit in Ordnung zu bringen, dass Restaurant und Hotelbetrieb wieder aufgenommen werden konnten um dann mit den zu erwartenden Einnahmen nach und nach eine vollständige, und notwendige, Sanierung der Gebäude und des Betriebes vorzunehmen.

Mit den Eigentümern wurden entsprechende Vereinbarungen getroffen, es wurde ein Übernahmepreis vereinbart und mit ihrem Einverständnis bereits begonnen, notwendige Arbeiten in Angriff zu nehmen, Umbauten zu realisieren, die Spuren des Stillstandes zu beseitigen und auch den Betrieb vorerst nur als Übernachtungsmöglichkeit wieder aufzunehmen.

Hotel Badischer Hof - Ansicht auf den liebevoll gepflegten Innenhof

Zu dieser Zeit fand das auch noch die Zustimmung der Stadt und sowie einiger politischer und wirtschaftlicher „lokaler Größen“.

Dies schlug aber irgend wann um. Anscheinend hatten ungenannte „Fachleute“ andere Möglichkeiten ausgelotet. Und die Sparkasse stellte fest, dass ja der fließende Kaufpreis nur einen Bruchteil dessen darstellte, was an Verbindlichkeiten der Eigentümer, der Eheleute Köhlich, auf diesem Grundstück gesichert war.

Dieser Umschwung kam heimlich, ohne mit uns offen zu sprechen. Kam über Presse und die Gerüchteküche. Kam mit wilden Behauptungen zu uns, ohne Angabe von Quellen, und immer nur von irgendwem gehört, der es gehört hatte.

Vorgesehen war gewesen, dass im März/April 2011 ein verbindlicher Übernahmepreis von 320.000 € gezahlt werden sollte, der dann in voller Höhe auf die bestehenden grundrechtlich gesicherten Verbindlichkeiten der Eigentümer verrechnet worden wäre. Für den nicht abgedeckten Teil der Verbindlichkeiten hätte dann nicht mehr das Hotel, aber dafür selbstverständlich die Eigentümer nach wie vor in voller Höhe gehaftet. Der entsprechende Anspruch der Sparkasse Miltenberg – Obernburg hätte weiter bestanden.

Jetzt schaltete sich aber die Sparkasse Miltenberg – Obernburg als Hauptgläubiger ein und betrieb die Zwangsversteigerung . . .

Allerdings ergab dann das Wertgutachten im Zwangsversteigerungsverfahren auch nicht ansatzweise einen Zeitwert, der auch in die Nähe der Beleihung durch die Sparkasse gekommen wäre.

Ich rufe in Erinnerung: Das waren 3.500.000 DM, entsprechend ca 1,8 Millionen Euro.

Bei einer großzügigen Beleihungsgrenze von 80% des Beleihungswertes, wobei der Beleihungswert bei 90% des Zeitwertes zum Zeitpunkt der Beleihung entsprochen haben sollte, hätte das einem Zeitwert von knapp 4,9 Millionen DM entsprochen, also in etwa 2,5 Millionen Euro.

Tatsächlich war jedoch nach dem Sachverständigengutachten in dem von der Sparkasse Obernburg – Miltenberg betriebenen Zwangsversteigerungsverfahren nur ein Zeitwert von noch nicht ein mal 710.000 € festgesetzt worden, also noch nicht ein mal 30 % dieses Betrages.

Trotzdem fand das Objekt im ersten Versteigerungstermin, bei dem mindestens 70% des angesetzten Werte hätten geboten werden müssen, außer uns keinen Kaufinteressenten.

Im zweiten Versteigerungstermin fand sich ebenfalls kein Bieter, der mindestens 50% des festgesetzten Wertes geboten hätte.

Daher ersteigerte dann die Sparkasse selbst den Grundbesitz für 353.500 € (50% des angesetzten Wertes), um zu vermeiden, dass in einem weiteren Termin der Zuschlag für jedes höchste Gebot zu erteilen gewesen wäre, das die Verfahrenskosten überstieg.

Mit diesem „Ersteigern“ ohne wirtschaftliche Not hat die Sparkasse dann ihren guten Kunden, den bisherigen Eigentümern, gemäß § 114 a ZVG mit 7/10 des festgesetzten „Grundstückswertes“ entlastet. Denn nach dieser Bestimmung wurde beim Erwerb durch den Inhaber der Grundschulden der dadurch gesicherte Kredit nicht etwa in Höhe der Zahlung reduziert, sondern in Höhe von 70% des festgesetzten Wertes, also 494.900.-€.

Zur Erinnerung: Das Hotel konnte seitens der Sparkasse bis zum heutigen Tag nicht verkauft werden. Nicht für 353.500.-€ und auch nicht für 300.000.-€. Die Sparkasse ist heute noch stolzer Besitzer dieses leer stehenden und verwahrlosten Hotels, das wohl kaum mehr an Wert dazu gewinnen wird.

Und schuld daran war/ist selbstverständlich nicht etwa die Sparkasse, oder etwa die im Hintergrund verbliebenen „regionalen bedeutenden Wirtschaftsgrößen“, oder die Stadt Amorbach oder gar ihr Bürgermeister.

Nein!

Selbstverständlich waren wir/war ich, der alleinige Schuldige bei diesem Desaster der öffentlich rechtlichen Sparkasse und der hervorragenden Standortpolitik von Kommune und Wirtschaft.

Aufgrund einseitiger Berichterstattungen auf die uns unser gesetzliches Recht auf Richtigstellungen in jeglicher Form verwehrt wurde, möchten wir Sie fragen, ob Sie gesehen haben, ob das Hotel Badischer Hof seit dem fragwürdigen Tag der Ersteigerung am 09.09.2011 durch die Sparkasse selbst auf irgendeiner Immobilienverkaufsplattform oder direkt seitens der Sparkasse Miltenberg-Obernburg zum Verkauf angeboten wurde?

Wir nicht! Was wir gesehen haben ist, das Hotel wurde seitens der öffentlich-rechtlichen Sparkasse ersteigert, um es dann zum Schaden einer touritischen Wiederbelebung von Amorbach und der ganzen Region wieder leer stehen und verwahrlosen zu lassen.

Auch verschwieg die Berichterstattung, dass all unsere von Fachleuten anerkannten gütlichen Regulierungs – und Lösungsvorschläge seit Oktober 2010 aus wahrscheinlich politisch motivierten Gründen, denn kaufmännisch sind sie nicht nachvollziehbar, von allen Seiten, einschließlich der gesetzlichen Kontrollgremien, ignoriert wurden.

 

Nachfolgend die wahren Gründe meiner negativen Presse und warum die Sparkasse Miltenberg auch zum Schaden einer ganzen Innenstadt so gehandelt hat:

Bereits lange vor unserer Zeit wurde das Hotel mit 3.500.000.-DM (Grundschuldeintrag) beliehen, (siehe dazu Pfandbriefgesetz §14, Beleihungswertermittlung § 16) und mit einem Verkehrswertgutachten mit einer Zugrunde gelegten „utopischen Übernachtungsauslastung“ von 55% (bei einer durchschnittlichen regionalen Auslastung von ca.20%) trotz des mehrjährigen Leerstandes, geschönt.

Ja, Sie haben richtig gelesen, eine Besicherung von 3.500.000.-DM, die ganz sicher, was der Zustand beweist, nur zum Teil zweckgebunden in das Hotel geflossen sind. Siehe dazu die nach deren eigenen Angaben angesetzten Beleihungsgrenzen der Sparkassen.

Nachfolgend die weiteren entstandenen Verluste der Sparkasse, die sich wie folgt aufbauen und darstellen.

Ersteigerungspreis am 09.09.2011 ohne Not: 353.500.- €
Gerichtsgebühren: 16.500.- €
Grunderwerbssteuer mindestens: 12.400.- €
Unterhaltskosten bis dato (mindestens 24 Monate) ca.: 25.000.- €
Zinsen bis dato bei 4% (mind.24 Monate): 41.904.- €
Entlastung der Eheleute Köhlich nach §114a ZVG: 141.400.- €
Gesamtkaufpreis bis dato ca. 590.704.- €

Sie haben richtig gelesen, diese Zahlen halten jeder fachlichen Überprüfung stand, die Sparkasse hat bis heute ca. fast 600.000.-€ für das Hotel aufgewendet!

Herr Theo Schäfer von der Sparkasse Miltenberg – Obernburg hat uns 2011 und 2012 gesagt, Herr Krebes, Sie müssen Verständnis haben, wir sind eine Bank und handeln ausschließlich „Geld getrieben“ . . . .?

Herr Schäfer, abgesehen davon, dass Sie kein Mitarbeiter einer privaten Bank, sondern der einer öffentlich-rechtlichen Sparkasse mit den entsprechenden gesetzlichen Pflichten sind, für wie dumm halten Sie uns und die Menschen aus dem Landkreis Miltenberg eigentlich?

Inzwischen wurden von der Straßenfront her ein paar kosmetische Maßnahmen ergriffen, die zumindest den nach Außen sichtbaren und ins Auge springenden Zerfall des das Stadtzentrum von Amorbach prägenden Gebäudes kaschieren.

Hinter der Fassade greift die Natur um sich. Und genauer anschauen darf man sich das Gebäude auch nicht.

Anbei der so genannte „Rettungserwerb“ der Sparkasse, die anscheinend ihre weiteren Verluste retten wollte, in aktuellen Bildern, die sie auf sich wirken lassen können.

Hotel Badischer Hof - Amorbach - Landkreis Miltenberg - Innhenhof verwahrlost ... Hotel Badischer Hof - Amorbach - Landkreis Miltenberg - Innhenhof verwahrlost ... Hotel Badischer Hof - Amorbach - Landkreis Miltenberg - Innhenhof verwahrlost ... Hotel Badischer Hof - Amorbach - Landkreis Miltenberg - Innhenhof verwahrlost ...

Wie es von Innen aussieht???

Das müsste man vom stolzen Eigentümer, der Sparkasse, in Erfahrung bringen, da ja nach wie vor Ruhe herrscht und weder ein Hotel- noch ein Restaurant noch ein sonstiger Betrieb stattfindet.

Anstatt ca.320.000.-€ von uns im März/April 2011 zu erhalten, bei Erhalt der vollen weiteren Forderung gegen die bisherigen Eigentümer, war die Sparkasse, deren Vorstände und der Verwaltungsratsvorsitzende (gesetzliches Kontrollgremium), der Landrat des Landkreises Miltenberg, Herr Roland Schwing, bereit, im zweiten (warum nicht im ersten?) Versteigerungstermin ein Hotel zu erwerben, das sie nach Aussagen von Herrn Schäfer aufgrund der hohen Verluste, die ihnen eben durch diesen vorherigen Eigentümer erst entstanden sind, niemals wieder in ihrem Bestand haben wollte?

Ein Verhalten und ein Geschäftsgebaren für den ein Vorstand oder Geschäftsführer aus der freien Wirtschaft schon lange Konsequenzen hätte befürchten müssen. . .

Um trotzdem ihr Gesicht wahren zu können, haben wir der Sparkasse angeboten unsere bereits vereinnahmten 40.000.-€ Bargeld behalten zu dürfen, das Hotel für 1.-€ zu kaufen und 150.000.-€ für soziale Einrichtungen im Landkreis Miltenberg zu spenden, leider auch da ohne Erfolg. Die Vorstände der Sparkasse haben nicht die Größe, sich ihre und die fachlichen Fehleinschätzungen des Herrn Bürgermeister Schmitt einzugestehen, koste es (uns alle), was es wolle. . .?

Die Sparkasse Miltenberg, eine Bank aus der Region und für die Region verhindert mit aller ihr zur Verfügung stehenden Macht die Wiederbelebung einer ganzen Innenstadt, bei allem Respekt, um diese Machenschaften der Bank der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, nehme ich gerne die „regierungstreu“ schreibende negative Presse in Kauf, weil ich/ wir zu dem stehen was wir sagen und zwar mit meinem/unserem Namen.

Kein Verkäufer der eine Ware anbietet, lässt seine Ware so verwahrlosen wie die Sparkasse Miltenberg, nur um seine „unfehlbare Macht“ zu demonstrieren.

Und wie stellte der Hotelmanagement-Student Dominik Schmidt so schön in seiner Untersuchung fest, die anlässlich einer Informationsveranstaltung zum integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept der Stadt Amorbach (Isek) vorgestellt wurde:

„Die Situation der Amorbacher Hotels ist erschreckend“.

Und der Stadtplaner Hartmut Holl sah in dieser Veranstaltung nur eine einzige sinnvolle Zukunftsstrategie:

„Den Tourismus ausbauen, und das mit Vehemenz.“

(Quelle: Bote vom Untermain, 15./16.6.2013; Spessart, August 2013, Seite 25).

Nach meinen Erfahrungen mit der Vehemenz in Amorbach wird diese Entwicklung ziemlich sicher auf Dauer verhindert werden.

Aber: Man bemüht sich!!!!!

 

 

Nachtrag in Kürze:

Wegen der Vorgänge um das Hotel Badischer Hof in Amorbach waren gegen mich und zwei weitere Personen mehrere Strafanzeigen gestellt worden, die Staatsanwaltschaft führte ein Ermittlungsverfahren durch und es kam zu einer Anklage beim Schöffengericht in Aschaffenburg.

Das Verfahren ist inzwischen nach drei Hauptverhandlungstagen am 12. August 2013 mit Urteil abgeschlossen.

Alle Angeklagten, also auch ich, wurden wegen sämtlicher das Hotel Badischer Hof und den im Zusammenhang mit dem Kauf stehenden strafrechtlichen Vorwürfe in vollem Umfang freigesprochen.

So viel vorerst zu den diesbezüglichen Vorwürfen, Gerüchten und Unterstellungen.

Was sich weiter daraus ergibt?

Für mich.

Für die Anzeigeerstatter.

Für die Zeugen?

 

Man kann nur abwarten, aber Sie werden es erfahren!

Update 1:

Und inzwischen hat die Sparkasse Miltenberg – Obernburg reagiert. Sie geht davon aus, dass der ursprüngliche Text unwahre Tatsachen und kreditschädigende Tatsachen dargestellt habe. Daher hat sie den Sietenbetreiber abgemahnt. Sicher nicht in der Hoffnung, dadurch die Seite aus dem Netz zu bekommen und dazu eine sicherlich vorhandene wirtschaftliche Überlegenheit auszuspielen.

Obwohl man sich über die Begründetheit der Abmahnung insgesamt oder über die Abmahnwürdigkeit der einzelnen beanstanmdeten Äußerungen im Einzelnen sicher streiten könnte sind wir, da wir ja nicht auf dem Kriegspfad sind, den Wünschen der Sparkasse gefolgt und haben den Text entsprechend abgeändert.

Damit auch klargestellt ist, dass diese Änderungen tatsächlich verlangt wurden, finden sie das entsprechende Schreiben der Anwälte gleich nach diesem Text:

Abmahnung-mit-Unterlassungserklärung-1 Abmahnung-mit-Unterlassungserklärung-2 Abmahnung-mit-Unterlassungserklärung-3

Update 2:

Zusätzlich hat uns die Sparkasse Miltenberg-Obernburg die Ehre zuteil werden lassen, unsere Seiten als redaktionell betreutes Presseorgan einzustufen und auf dieser Grundlage einen Gegendarstellungsanspruch geltend zu machen.

Der Gegendarstellungsanspruch ist ein Anspruch eigener Art. Als einziges Rechtsmittel im Presserecht ist es für einen Gegendarstel­lungsanspruch nicht erforderlich, dass die zugrunde liegende Berichterstat­tung rechtswidrig war. Der Anspruch kann damit, unabhängig von der Frage ob die Berichter­stattung wahr oder unwahr ist, geltend gemacht werden. Eine Überprüfung auf Wahrheit oder Unwahrheit findet grundsätzlich nicht statt.

Auch wenn wir uns ob der uns zuteil gewordenen Ehre, als Presseorgan eingeschätzt worden zu sein, freuen, gehen wir eigentlich nicht davon aus, dass unsere Seiten Presseorgane sind.

Aber da uns stets an einem einvernehmlichen Auskommen auch mit der Sparkasse gelegen ist haben wir uns entschlossen, dem gestellten Verlangen wie einem gegebenen Gegendarstellungsanspruch nachzukommen, ohne damit dessen Bestehen anzuerkennen.

Daher nachfolgend der geltend gemachte Anspruch und den von immerhin allen drei Vorstandsmitgliedern der Sparkasse Miltenberg-Obernburg verfasste Text der Gegendarstellung.

Andre-Krebes-Gegendarstellungsverlangen-Anwalt-001 Andre-Krebes-Gegendarstellungsverlangen-Anwalt-002 Andre-Krebes-Gegendarstellung-Sparkasse---Korruption-Site

 

Die Seitenbetreiber sagen zu dieser „Gegendarstellung“ nur:

Wahr ist, dass der ursprüngliche Kaufpreis nicht gezahlt wurde.

Richtig ist, dass die Sparkasse nicht unser Vertragspartner war und es unser kaufmännisch legitimes Recht war, den Kaufpreis aufgrund der arglistig verschwiegenen Mängel und dem Verschweigen bereits erhaltener Fördermittel bis zur endgültigen Klärung an die Eheleute Köhlich nicht zu zahlen, bzw. zu mindern.

Richtig ist, dass zum Zeitpunkt der Ersteigerung durch die Sparkasse noch ein Kaufvertrag zwischen Herrn M. Krebes und der Eheleute Köhlich bestand.

Richtig und Wahr sind die Aussagen und E-Mails von Herrn Schäfer von der Sparkasse Miltenberg – Obernburg. Dazu verweisen wir auf die in der Sidebar angeführten Dokumente, die Sie gerne jeweils öffen und sich dann Ihr eigenes Bild machen können.