Der liebe Peter …

Der liebe Peter …

. . . war Herr Schmitt zu früheren Zeiten auch für uns, deshalb möchten wir Ihn aus aktuellem Anlass als Bürgermeister vorab fragen, ob er es richtig findet, dass sich bestimmte, ihm wohlbekannte, Personen zur Stadtratswahl im März 2014 als Kandidat aufstellen lassen, die nachweislich an dem Verfassen und Anbringen von Schmähplakaten gegen uns am Hotel und in der Stadt beteiligt waren und gegen die wegen § 186 StGB, Üble Nachrede, ermittelt wurde/wird?

. . . war Herr Bürgermeister Peter Schmitt auch für uns, bis wir ihm verständlich machen mussten, dass seine angeblich kaufbereiten Investoren für die beiden Hotels in Amorbach in Wirklichkeit nie ernsthaftes Kaufinteresse hatten, da zum einen für einen Investor die Investitionskosten viel zu hoch waren und zum andern kein Investor nach einem jahrelangen Leerstand auch noch eine Belegschaft mit einem Geschäftsführer in einer zweijährigen Aufbauzeit mitfinanziert hätte.

. . . ist Herr Peter Schmitt ja für ganz Amorbach, wie seine eindrucksvolle Wiederwahl als Bürgermeister ja gezeigt hat. Volle 95,14% haben sich für ihn, den einzigen Bewerber, entschieden. Bei einer Wahlbeteiligung zur Bürgermeisterwahl von 47,89%. Aber wer fragt schon nach der Wahlbeteiligung, wenn gar keine Wahl (zwischen verschiedenen Bewerbern) war. Aber nur böswillige Menschen würden jetzt behaupten, dass in einem solchen Fall das Nichtwählen wie eine Gegenstimme anzusehen ist. Denn das wären ja 54,44% Gegenstimmen, was nicht sein kann!!!!

Da sich Herr Bürgermeister Schmitt mit seinen angeblich vorhandenen kaufbereiten Investoren aufgrund seiner fachlichen Fehleinschätzungen gegenüber seinen Stadträten, gegenüber den Banken und gegenüber seinen Geschäftspartnern sehr weit aus dem Fenster gelehnt hatte, war der Herr Bürgermeister plötzlich uns gegenüber nicht mehr der liebe Peter

. . . und plötzlich war unter Verdrehung des wahren Sachverhaltes unter Anderem zu lesen, der Hotelkauf sei keine Aufgabe der Stadt . . .u.v.m.

Heute, nachdem das Hotel „Badischer Hof“ in Amorbach zum Schaden der ganzen Innenstadt und gegen die notwendige Belebung von Amorbach, der dringend gebrauchten touristischen Aufwertung der Region, seit dem 11.10.2011 wieder leer steht und für alle Seiten ersichtlich verwahrlost, scheint es so, als sei im wahrsten Sinne des Wortes Gras (sehr hohes Gras) über die angeblich vorhandenen und kaufbereiten Investoren und die Angelegenheit Hotel Badischer Hof, gewachsen?

Dass uns in Bezug auf die negative und verunglimpfende Propaganda des Herrn Bürgermeister Schmitt gegen uns in jener Zeit jeglicher Abdruck von Richtigstellungen gemäß der Rechtsprechung, und vor allem journalistischer Sorgfalts- und Neutralitätspflichten, sowohl im Boten vom Untermain als auch im Amtsblatt verwehrt wurde, zeigte uns, wie gut das Netzwerk dieses Bürgermeisters funktioniert. Wobei wir selbstverständlich in keiner Weise unterstellen, diese Verweigerung des Abdrucks selbst von richtig stellenden Leserbriefe sei auf eine Intervention des Herrn ersten Bürgermeister Schmitt, Herr der Stadt Amorbach, zurückzuführen!!!!

Herr Bürgermeister Schmitt hat in der Hotelangelegenheit sein eigenes und das Wohl seiner Fürsprecher ohne Skrupel über das Wohl der Stadt und der  Innenstadtbelebung gestellt, ein besseren Beweis als der erneute Leerstand des Hotels bis heute kann unser gesamter Schriftverkehr nicht erbringen. Er hat sich in die Verhandlungen, wie wir später erfahren haben nicht nur bei uns, eingemischt, empfohlen, abgeraten, interveniert, Bedenken geäußert. Und das, obwohl doch der Hotelkauf keine Aufgabe der Stadt ist, obwohl, nach der eigenen Aussage des Herrn Peter Schmitt, die Stadt aus rechtlichen Gründen in die Verhandlungen, in einen Verkauf, in eine Verpachtung oder was auch immer, nicht hat eingreifen können.
Denn, und das stimmt natürlich, die Stadt Amorbach hat an dem Hotel „Badischer Hof“, mitten im Stadtzentrum gelegen, tatsächlich keinerlei Rechte.

Wussten Sie, dass Herr Herr Peter Schmitt als Bürgermeister gegenüber der öffentlich-rechtlichen Sparkasse eine Aufsichts- und Kontrollfunktion ausüben kann und darf, und auch eigentlich muss?

Wussten Sie, dass Herr Bürgermeister Schmitt im Beisein eines Unternehmers der Ersteigerung des Hotels durch die Sparkasse am 09.09.2011 in Aschaffenburg beiwohnte und dieser Unternehmer vor und nach der Versteigerung in ernsten Gesprächen mit Frau Müller von der Sparkasse stand?

Ob bezüglich der Ersteigerung durch die Sparkasse eine Beeinflussung zu unseren Lasten vorlag können bzw. dürfen wir nicht beurteilen.
Dass aber die Sparkasse Miltenberg eine für sie sehr verlustreiche Gewerbeimmobilie zu diesen Bedingungen ersteigert, für die ein potentieller und abwicklungsbereiter Käufer zur Verfügung gestanden hat, stellt bis heute selbst Fachleute vor ein Rätsel.

Wussten Sie, dass sich Herr Bürgermeister Schmitt per Eid zur Wahrung seiner Neutralität verpflichtet hat und er trotz Unkenntnis der genauen Sachlage berufen fühlte, unseren Vater, der niemals geschäftlich mit uns in der Öffentlichkeit oder privat aufgetreten ist, aus Zorn gegenüber der Kripo zu einem Verdächtigen und evtl. Mittäter zu machen?

Wussten Sie, dass Herr Bürgermeister Peter Schmitt sich dazu berufen fühlte, trotz Unkenntnis der genauen Sachlage mit einem Unternehmer während seiner Dienstzeit nach Aschaffenburg zu fahren, um für diesen Unternehmer Partei zu ergreifen und ihn zu einer Strafanzeige gegen uns zu animieren?

Wussten Sie, dass Herr Bürgermeister Schmitt unter Verletzung seiner Verschwiegenheitspflicht diesen Unternehmer bereits zwei bis drei Wochen vor unserer Hausdurchsuchung von dieser informierte und anschließend, um von der Verletzung seiner Verschwiegenheitspflicht abzulenken, seine eigene, aber unbeteiligte Forstbehörde der Zusammenarbeit mit der Kripo verdächtigte?

Dass dieser Unternehmer mittlerweile mehrfach der Falschaussage überführt wurde, erstmals am 02.03.2012 vor Gericht und dann später am 06.08.2013 vor Gericht? Das lässt erahnen, mit welchen Mitteln Herr Bürgermeister Schmitt, der fast in Perfektion ein gut funktionierendes Netz der Vetternwirtschaft betreibt, seine Macht erhalten möchte.

Aus unserer Sicht hat Herr Bürgermeister Schmitt aus einer lebenden Stadt eine Geisterstadt erschaffen und in den seltensten Fällen seine Verpflichtung zur Neutralität gewahrt. Deshalb ist dieser Bürgermeister, dessen größte Errungenschaft die Vereinigung der Stadträte aller Oppositionsparteien sowie deren  Einstimmigkeit in wichtigen Entscheidungen ist, ganz sicher nicht der liebe arme Peter, der ein schweres Erbe angetreten hat/antreten musste . . .

Bei allem Respekt, ein Bürgermeister der stolz darauf ist, dass keine politische Opposition existiert und sich über eine sich immer wieder wiederholende und vorherrschende Einstimmigkeit erfreut, stellt in den meisten Fällen irgendwann naturgemäß sein eigenes und das Wohl seiner Verbündeten über das Wohl derer, die als Privat-oder Geschäftsleute sich ihm nicht verbunden fühlen und das auch so kund tun. Dabei soll doch ein Bürgermeister Interessenwahrer aller Bürger sein, und nicht nur der seines Klientels.

So lässt sich leicht regieren Herr Bürgermeister Schmitt. Einstimmigkeit heißt in den meisten Fällen, keine eigene Stimme, keine eigene Meinung, zu haben.
Und genau in diesem Zustand befindet sich unsere Stadt und wenn Sie nicht mehr weiter wissen, sagen Sie nicht welche Konzepte Sie persönlich (außer die Verlagerung in ILEK und ISEK) gegen die Krise entwickelt haben, so wie es in jedem normalen Unternehmen ganz selbstverständlich und üblich ist, sondern, ganz lapidar, wir haben kein Geld und keinen Plan (kleiner Scherz, das sagen Sie natürlich nicht).

Stellen Sie sich vor, es geht mittlerweile den meisten Menschen und Unternehmern ebenso und es ist nicht nur Aufgabe der Bürger und Unternehmer durch privates Engagement alles in dieser Stadt am Leben zu erhalten, sondern auch und zuvörderst Aufgabe der Stadt und ihres Bürgermeisters. Eines Bürgermeisters, der eine unstreitig für Amorbach durch Fehler, nicht nur, in der Vergangenheit aufgelaufene Krise auch als eine mit einem Wendepunkt verknüpfte Entscheidungssituation, um es in seiner Vorstellung auszudrücken, einen Kreuzweg, ansehen könnte. . . wenn er wollte.

Meine persönliche Meinung, die unwichtig ist und nichts zählt, ist: Sie haben unsere Stadt zu einer unattraktiven und ausgestorbenen Geisterstadt gemacht in der sich Ihr Gedankengut so verfestigt hat, dass jegliche Entwicklung und positive Energie zum Stillstand verurteilt worden ist.
Vielleicht finden daher die Träume von Akademien, die vom Himmel fallen sollen, so fruchtbaren Nährboden.

Stillstand ist Rückschritt Herr Bürgermeister und jeder außer Ihnen sieht, wie es um unsere Stadt Amorbach wirklich bestellt ist.

Und daran ändert sich auch nichts, wenn gerade mal wieder ein Markttag ist.