Der Fall ETW M.K.

Der Fall ETW M.K.

Wie eine Eigentumswohnung in die Mühlen der Zwangsversteigerung durch die Sparkasse gerät:

Der Fall M.K. Amorbach

Ende Oktober 2012 an einem Freitagnachmittag fragte Frau K. aus Amorbach bei der Sparkasse, warum Sie kein Geld abheben könne, ihr Oktobergehalt sei doch bereits auf dem Konto gut geschrieben?

Frau Wolfstädter von der Sparkasse Miltenberg antwortete, Sie könne ihr das Geld nicht auszahlen, da der Dispokredit (ohne vorherige Absprache oder Einigung) seitens der Sparkasse gekündigt worden sei. Eine Benachrichtigung über diese Kündigung durch die Sparkasse hatte Frau K. nicht erhalten.

Da Frau K. nicht vom Geld der Sparkasse, sondern von Ihrem Oktober Monatsgehalt gesprochen hat, das die Sparkasse sittenwidrig komplett (einschließlich des pfändungsfreien Betrages) einbehalten hat, sagte Frau M.K., sind Sie der liebe Gott, dass Sie komplett über mein Leben verfügen können?

Antwort Frau Wolfstädter:

Wenn Sie so reden, dann hoffen Sie halt auf den lieben Gott, Sie bekommen kein Geld von mir, ich hätte Ihnen sonst etwas zum Wochenende gegeben . . .

Antwort Frau K.:

Von Ihnen lasse ich mich nicht erpressen wenn es um mein Gehalt geht, denn ich muss meinen Lebensunterhalt damit bestreiten. . .

Am darauf folgenden Montag war das gesamte Kreditengagement von Frau M.K. seitens der Sparkasse wegen einem Zahlungsrückstand, der in etwa dem einbehaltenen Monatsgehalt ( plus minus 700.- €) entsprach, seitens der Sparkasse Miltenberg, hier vertreten durch Theo Schäfer (leider, und selbstverständlich rein zufällig, lief der urprünglich hinterlegte Link auf eine Seite mit dem ehemaligen Seminarteilnehmer bei der Integra-Akademie kurz nach dem dieser Post online gestellt worden war ins Leere (fast ). Daher nun ein anderer Link, damit auch Ortsfremde wenigstens einen visuellen Eindruck von Herrn Schäfer haben) und Karin Müller, gekündigt.

Selbst beim Amtsgericht Miltenberg schüttelte man über diese Vorgehensweise der Sparkasse den Kopf. Man erklärte Frau K. aber, bezüglich Ihres Gehaltes nicht helfen zu können, da die Sparkasse das Gehalt einbehalten und verrechnet-, nicht aber gepfändet hat. Und der Pfändungsschutz gelte leider nur bei förmlichen Pfändungen, nicht aber gegen Verrechnungen des kontoführenden Instituts, das bei so was durch nichts gehindert sei, auch den letzten Cent zu vereinnahmen.

Frau K. war dann im Monat November und Dezember 2012 komplett auf fremde Hilfe angewiesen, weil sie Ihren Lebensunterhalt nicht mehr aus dem von ihr selbst verdienten Geld bestreiten konnte. Hätte sich das ein Unterhaltspflichtiger geleistet, hätte ein Strafverfahren nach § 170 StGB  gedroht!!!

Damit nicht genug …

Die Eigentumswohnung (ETW) von Frau K. ist mittlerweile, nach dem sie 14 Jahre lang Abzahlung und Zinsen an die Sparkasse erbracht hat, von genau der Sparkasse in die Zwangsversteigerung gegeben worden (aus den Grundschulden). Die Sparkasse hat dabei bereits nach vorliegenden Informationen vorher Absprachen mit einem Kaufinteressenten getroffen bzw. die Zwangsversteigerung so ausgelegt, dass sie diese Immobilie evtl. selbst erwerben kann (diese Methode ist aus einem anderen Vorgang bereits bekannt), um sie dann an diesen oder andere Kaufinteressenten problemlos und wahrscheinlich mit Gewinn selbst weiter verkaufen zu können.

Der zu erwartende Verlust von Frau K. bei einer Zwangsversteigerung von ca. 40.000.-€, der in keinem Verhältnis zu den von Herrn Schäfer und Frau Müller von der Sparkasse selbst verursachten Zahlungsrückständen in Höhe von 1.500-2.000.-€ steht, soll abgesehen von dem dadurch mit einhergehenden Existenzverlust von Frau K. nach Meinung der Sparkasse wort- und klaglos hingenommen werden.

 

Sind Sie einer ähnlichen Willkür dieser allmächtigen Sparkasse ausgesetzt? Ist ihre Existenz durch solche willkürlichen und existenzvernichtenden Handlungen dieser Sparkasse gefährdet? Haben auch Sie entsprechende Willkürakte der Sparkasse erlebt?

Dann trauen Sie sich!

Wir veröffentlichen Ihr finanzielles Schicksal auf unserer Seite, um auf die Missstände in dieser Sparkasse, die von allen gesetzlichen Kontrollgremien toleriert und gebilligt werden, aufmerksam zu machen.

Nur zur Erinnerung, was denn eigentlich der, einzige, Zweck von Sparkassen ist – hier ein mal der Originaltext des Bayerischen Sparkassengesetzes (Gesetz über die öffentlichen Sparkassen (Sparkassengesetz – SpkG) vom 4. Mai 1942; Neubekanntmachung vom 1. Oktober 1956 (Nr. 21 des Gesetz- und Verordnungsblattes vom 5. November 1956, S. 187), BayRS II, S. 476):

Art. 2 Aufgaben der Sparkassen

1) 1 Die Sparkassen haben nach näherer Regelung der Sparkassenordnung (Art. 20)
   der Bevölkerung Gelegenheit zur sicheren und verzinslichen Anlegung von
   Ersparnissen und anderen Geldern zu geben sowie dem örtlichen Kreditbedürfnis,
   insbesondere der Bevölkerungsschichten, aus denen die Spareinlagen stammen,
   zu dienen.
   2 Sie haben durch geeignete Einrichtungen den Sparsinn der Bevölkerung zu
   pflegen und den bargeldlosen Zahlungsverkehr in jeder Weise zu fördern.

(Unterstreichung vom Verfasser)

Anmerkung:

Wir sprechen hier nicht von Sparkassenmitarbeitern der Sparkasse Miltenberg-Obernburg und anderen Sparkassen im Allgemeinen, sondern von diesen Mitarbeitern, die Ihre Position ohne Rücksicht auf die Existenz von den Menschen ausnutzen, die Ihnen als zahlenden Kunden ihren Arbeitsplatz sichern …

Wir sprechen von Sparkassen, als Institut, die ihre wahre Aufgabe und einzige Berechtigung vergessen haben und meinen, sich wie internationale allein profitorientierte privatrechtlicher Geschäftsbanken generieren zu müssen.